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Schibli AG | Kompetenzzentrum

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Start - Aktuelles - Im Interview: Florian Moser, Leiter Service & Unterhalt beim Kompetenzzentrum Erneuerbare Energie der Schibli-Gruppe

Im Interview: Florian Moser, Leiter Service & Unterhalt beim Kompetenzzentrum Erneuerbare Energie der Schibli-Gruppe

23. April 2026

Florian Moser startete am 1. März 2026 bei uns als Leiter Service & Unterhalt und ist für die strategische Weiterentwicklung des Bereiches zuständig. Wir haben ihm ein paar Fragen zu sich, seiner Motivation und seinen Ideen gestellt.

Florian, du bist jetzt etwas mehr als einen Monat bei uns. Wie hast du deinen Start im Team Erneuerbare Energie erlebt?

Ich bin sehr gut gestartet und wurde vom Team von Anfang an offen, herzlich und unterstützend aufgenommen. Ich fühle mich willkommen, wohl und sehr gebraucht. In den ersten Wochen konnte ich Verantwortung im Tagesgeschäft übernehmen und damit meine Kollegen spürbar entlasten. Das macht Freude und gibt sofort das Gefühl, einen Beitrag leisten zu können.

Bei den internen Systemen braucht es noch etwas Zeit (schmunzelt), bis alles sitzt, aber das lässt sich lernen. Was für mich viel entscheidender ist, ist das Menschliche. Und das stimmt hier absolut.

Im Interview: Florian Moser, Leiter Service & Unterhalt beim Kompetenzzentrum Erneuerbare Energie der Schibli-Gruppe

Worauf freust du dich in den nächsten 100 Tagen am meisten?

Aktuell arbeite ich mich im Tagesgeschäft ein, lerne alle Systeme und Prozesse kennen. Danach freue ich mich auf die strategische Entwicklung des Bereiches. Darum habe ich bei Schibli angefangen, um etwas zu entwickeln und voranzubringen.

Du leitest bei Schibli den Bereich Service & Unterhalt für erneuerbare Energiesysteme. Eine Stelle, die bei unserem Kompetenzzentrum Erneuerbare Energie neu geschaffen wurde. Was reizt dich an diesem Job?

Das enorme Potenzial, das es auf dem Markt gibt.

Ich habe die letzten drei Jahre als Projektleiter Photovoltaik und in der Geschäftsleitung einer Solarfirma gearbeitet. Darum weiss ich, dass die ganze Branche aufgrund der riesigen Nachfrage nach neuen PV-Anlagen extrem unter Druck war. Dabei blieb keine Zeit, sich um die Wartung der gebauten Solaranlagen zu kümmern und die Bestandskunden zu betreuen. Denn nicht jede Photovoltaik-Anlage läuft reibungslos und produziert die volle Leistung, die sie leisten könnte. Und längst nicht jede ist so konfiguriert, dass sie dem Eigentümer maximalen Eigenverbrauch und damit eine optimale Rendite und Autarkie bietet. Hier gibt es viel zu tun.

Deshalb hat Thomas Ziegler, Leiter des Kompetenzzentrums Erneuerbare Energie, entschieden, in diesen Bereich zu investieren und Ressourcen zu schaffen. Mit unserer neuen Abteilung Service & Unterhalt, werden wir genau diese Dienstleistungen abdecken und so versuchen das Potenzial am Markt abzuschöpfen.

Warum ist Service und Unterhalt bei PV-Anlagen wichtig?

Eine Photovoltaik-Anlage ist eine langfristige Investition mit einer Lebensdauer von rund 25 Jahren. Damit sie über diese Zeit effizient und zuverlässig funktioniert, ist eine regelmässige Überwachung und Wartung sinnvoll. Ähnlich wie beim Autoservice läuft eine Anlage auch ohne Wartung, langfristig leiden jedoch Leistung und Lebensdauer.

Durch Witterungseinflüsse und Verschmutzung verlieren Module mit der Zeit an Leistung. Ein regelmässiges Monitoring sowie gezielte Reinigung helfen, Leistungsabnahmen frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Zusätzlich ermöglicht das Monitoring, Garantieansprüche rechtzeitig zu erkennen und innerhalb der geltenden Fristen geltend zu machen.

Ein weiterer Fokus liegt auf dem Eigenverbrauch: Wird viel Energie ins Netz eingespeist, statt vor Ort genutzt, beraten wir gezielt zu Optimierungsmöglichkeiten wie z.B. der Ergänzung einer Batterie, um den Eigenverbrauch zu erhöhen.

Somit führt ein konsequenter Unterhalt der Anlage nicht nur zu einer besser wirtschaftlichen Rentabilität, sondern auch zur Erhöhung der Lebensdauer!

Warum ist der Eigenverbrauch so wichtig?

Der Eigenverbrauch ist massgebend für die Rendite der Anlage. Denn je mehr selbst verbraucht wird, desto weniger muss eingekauft und zurückgespiesen werden.

Früher bekam man für das Zurückspeisen von Solarstrom einen guten Preis. Das, verbunden mit den damals hohen Kosten für Batteriespeicher, hat dazu geführt, dass die meisten «nur eine PV-Anlage» montiert und auf die Batterie verzichtet haben. Heute muss man anders rechnen. Denn die Rückvergütung ist heute tiefer und auch volatiler. Im Sommer ist um die Mittagszeit sogar mit Negativpreisen zu rechnen. Sprich, wer zurückspeist, der zahlt.

Darum ist heute das oberste Gebot beim Bau einer Anlage: Maximierter Eigenverbrauch.

Gibt es ausser einer Batterie noch andere Massnahmen, die den Eigenverbrauch erhöhen?

Ja, die gibt es auf jeden Fall. Neben den herkömmlichen Stromverbrauchern können Heizung, Warmwasser oder auch Ladestationen mit der PV-Anlage vernetzt werden. Das ist heute bei einer Anlage von einem seriösen Anbieter Standard.

Wer eine PV-Anlage hat, muss umdenken. Niedertarif ist nicht mehr abends oder in der Nacht, sondern dann, wenn die Sonne scheint und die Anlage Strom produziert. Smarte Energiemanagement-Systeme unterstützen Eigentümer dabei, den Eigenverbrauch zu erhöhen, indem sie die grösseren Verbraucher im Gebäude automatisch einschalten, wenn die Stromproduktion am höchsten ist.

Eigenverbrauch lässt sich aber nicht beliebig erhöhen. Denn Strom braucht man oder man braucht ihn nicht. Darum ist ein Batteriespeicher in vielen Fällen eine sinnvolle Ergänzung. Anstelle zurückzuspeisen, fliesst tagsüber die nicht direkt verbrauchte Energie in den Speicher und die Bewohner profitieren nachts von ihrem Solarstrom.  

Viele denken bei Service an Reparaturen. Aber das ist in dem Fall nur ein Teilbereich eurer Dienstleistungen

Genau. Wir betreuen Photovoltaikanlagen ganzheitlich, von der Störungsbehebung über präventive Wartung und Eigenverbrauchsoptimierung bis hin zur Erweiterung bestehender Eigen‑ und Fremdanlagen.

Wir unterstützen auch Kunden, die nicht korrekt laufende oder nie erfolgreich in Betrieb genommene Anlagen besitzen. Solche Situationen sind leider keine Seltenheit. Der rasante Zubau von PV‑Anlagen hat dazu geführt, dass viele Anbieter in kurzer Zeit entstanden sind. Nicht immer waren jedoch das nötige Fachwissen oder die personellen Ressourcen vorhanden, um Anlagen langfristig zuverlässig zu betreuen oder überhaupt korrekt in Betrieb zu setzen.

Das klingt unschön. Können sich Personen vor solchen Anbietern schützen?

Grundsätzlich sollte man – wie überall – vorsichtig sein, wenn ein Anbieter im Vergleich zu anderen preislich sehr viel günstiger offeriert. Und man sollte darauf achten, dass das engagierte Unternehmen von Swissolar, dem schweizerische Branchenverband für Sonnenenergie, zertifiziert ist.

Was macht für dich einen exzellenten Service aus?

Schnelle Reaktion. Dass der Kunde weiss, dass wir das Problem ernst nehmen und alles daransetzen, es zeitnah zu lösen. Aktuell ist unser Servicetechniker auf zwei Wochen ausgebucht. Das ist zu lang. Hier müssen wir künftig mehr Ressourcen zur Verfügung haben.

Der Vorteil ist, dass selbst wenn eine PV-Anlage eine Störung meldet und nicht läuft, der Kunde trotzdem Strom vom Netz zur Verfügung hat. Darum ist die Akzeptanz für die Wartezeit zum Glück gross. Aber es ist natürlich ärgerlich, wenn eine Anlage im Sommer zwei Wochen nicht produziert oder eine Ladestation nicht läuft.

Du planst in dem Fall personellen Wachstum.

Ja, denn das Marktpotenzial ist vorhanden. Gleichzeitig ist die Nachfrage im Bereich Neubau von Solaranlagen in letzter Zeit stark zurückgegangen. Um diesem Rückgang entgegenzuwirken, ist es wichtig, gezielt auf zukunftsorientierte Sparten wie Service, Unterhalt und Optimierung bestehender Anlagen zu setzen. Genau in diesen Bereichen sehen wir nachhaltiges Wachstumspotenzial.

Wie stellst du sicher, dass dabei die Qualität nicht verloren geht?

Indem wir auf die Stärke unseres bestehenden Teams aufbauen. Unser heutiges Team besteht aus erfahrenen Servicetechnikern mit fundiertem Know-how im Bereich Photovoltaik und E‑Mobility. Dieses Wissen ist die Basis unserer Qualität und genau daran orientiert sich auch weiteres Wachstum.

Neue Mitarbeitende müssen bereits eine gute fachliche Ausbildung mitbringen und bereit sein, sich intensiv in neue Produkte, Systeme und Softwarelösungen einzuarbeiten. Gleichzeitig investieren wir gezielt in relevante Schulungen und Weiterbildungen, um das Wissen im Team kontinuierlich auf einem hohen Niveau zu halten und weiterzuentwickeln.

Worauf legst du sonst noch Wert bei künftigem Servicepersonal?

Die Person muss technisch sehr interessiert sein und eine Affinität zum Arbeiten mit dem PC haben. Sie muss gerne Fehler aufdecken und die Lösungen dafür finden. Dazu braucht es Geduld, Belastbarkeit, Organisationstalent und einen freundlichen, zuvorkommenden Umgang mit Menschen. Denn der Servicetechniker ist unsere direkte Verbindung zum Kunden. Unsere Visitenkarte.

Was ist dir bei der Zusammenarbeit mit deinem Team besonders wichtig?

Gegenseitige direkte und offene Kommunikation. Darum habe ich regelmässige Servicemeetings geplant, in denen wichtige Themen eingebracht und diskutiert werden. Ich möchte, dass mein Team versteht, warum wir etwas tun und ein Teil der Entscheidung ist.

Florian Moser und Peter Zeller, Schibli Kompetenzzentrum Erneuerbare Energie
Florian Moser (rechts) und Peter Zeller, Inbetriebnahmetechniker, besprechen anstehende Wartungsarbeiten.

Eine ganz andere Frage. Fährst du selbst ein Elektroauto?

Ja, schon seit vielen Jahren. Ich fand Elektroautos schon immer cool. Volles Drehmoment ab der ersten Sekunde, fast keine Fahrgeräusche, die Möglichkeit das Auto vorzuklimatisieren, also kein Scheiben kratzen mehr im Winter und kein nasser Rücken mehr im Sommer.

Anfangs war ich noch skeptisch, was die Reichweite anbelangt. Was wenn ich spontan in die Berge möchte und das Fahrzeug nicht vollgeladen ist? Aber seit ich eines fahre, weiss ich, dass das kein Thema mehr ist. Die Ladeinfrastruktur wurde in den letzten Jahren massiv ausgebaut und man muss sich keine Sorgen machen, dass keine Lademöglichkeit in der Nähe ist. Ich würde heute nichts anderes mehr fahren wollen.

Und wie sieht es mit einer PV-Anlage aus?

Ich wohne zur Miete und kann leider nicht selbst bestimmen, ob eine PVA auf das Dach kommt. Aber ich bin sehr aktiv in der Überzeugung des Eigentümers und meiner Nachbarn, die Eigenheim besitzen (lacht).

Wenn du nicht für Schibli im Einsatz bist, wo findet man dich an einem sonnigen Wochenende?

Vor allem draussen und in Bewegung! Oft bin ich In den Bergen beim Biken oder Klettern, im Winter gehe ich auch gerne auf Snowboard- oder Skitouren. Oder Ich fahre mit den Inlineskates um den Flughafen oder den Greifensee. Und wenn es nicht so schön ist oder die Zeit etwas knapper, trifft man mich im Padel-Club oder in der Kletterhalle an.

Und zum Abschluss, was treibt dich an, wenn du morgens ins Büro kommst?

Was mich morgens antreibt, ist die Möglichkeit, etwas nachhaltig zu bewegen für unsere Kunden, für das Team und für die Schibli-Gruppe. Mich motiviert es, gemeinsam Lösungen zu finden, Dinge besser zu machen und Strukturen aufzubauen, die langfristig funktionieren.

Besonders wichtig ist mir dabei die Zusammenarbeit im Team: Wissen weiterzugeben, voneinander zu lernen und zu sehen, wie sich Menschen und Projekte entwickeln. Wenn am Ende des Tages eine Anlage stabil läuft, ein Kunde zufrieden ist oder wir als Team einen Schritt vorwärtsgekommen sind, dann hat sich der Einsatz gelohnt.

Vielen Dank, Florian für die offenen Worte. Wir sind gespannt, wie sich der Bereich Service und Unterhalt unter deiner Leitung entwickelt. Wir wünschen dir dabei viel Erfolg und Freude.

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